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buntkicktgut


Transkulturelle Strassenfussballliga für Zürich. Verein Raumfang schafft neuen Bewegungs- und Begegnungsraum


Die Liga „buntkicktgut“ Zürich – speziell und umso spannender!

Die Idee kommt ursprünglich aus München, wo für minderjährige Asylsuchende ein Freizeitangebot aufgebaut wurde.

Die transkulturelle Liga ist offen für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 7 und 21 Jahren. Die Jugendlichen organisieren sich selber. Als Bedingung muss mindestens ein Mädchen mitspielen und auch ein Tor erzielen, sonst zählen die Tore der Jungs nicht. Ein Schiedsrichter ist überflüssig, da alle Mitglieder der Mannschaften eine Vereinbarung unterschreiben werden, die alle TeamvertreterInnen zusammen aufgestellt haben. Eine weitere pädagogische Besonderheit ist die Punktevergabe. Neben den gewohnten Punkten für den Sieg, erhält die torschwächere Mannschaft einen Punkt. Dazu verteilen die Mannschaften einen Punkt für Fairplay und einen für den Torjubel. Gespielt werden auf speziellen Strassenfussball-Feldern mit Banden.

Die Liga startet im Juni 2007 und es finden 10 Spieltage statt. Dabei wird den Jugendlichen die Strasse oder der öffentliche Platz als Lebens- und Bewegungsraum näher gebracht. Im Oktober gibt es ein grosses Finalturnier, wo die besten Teams sich für eine Champions-League mit den Städen Bern und Basel qualifizieren können.

Neben integrativem Charakter fördert die Liga die Eigeninitiative der Jugendlichen, indem sie ihre Vorbereitung selber organisieren. An den Spieltagen bringt sie hunderte Jugendliche zusammen, die gemeinsam Freude an der Bewegung und spannenden Spielen haben.


Jugendliche brauchen Freiraum mit Grenzen
All zu oft wird ein negatives Bild von Jugendlichen verbreitet. Die Jugendlichen dürfen nicht mehr zusammen auf Plätzen Zeit verbringen, ohne dass die Alarmglocken der Erwachsenen läuten. Der Raum wird immer knapper.

Probleme der Erwachsenen werden auf Jugendliche abgemünzt. Jugendliche suchen immer das, was gerade fehlt. Und solange unsere Gesellschaft krampfhaft an alten Werten und Strukturen festhält, bemerkt sie nicht, dass immer mehr Werte dabei verloren gehen Denn die Realität sieht anders aus. Das Verhalten der Erwachsenen stimmt mit den altern Werten nicht mehr überein. Sie machen sich unglaubwürdig. Jugendliche suchen eine Identität. Dazu brauchen sie Freiraum, aber auch Menschen, die ihnen die Grenzen vorleben. Wahre Vorbilder im persönlichen Umfeld sind rar.

Spiel fördert die Persönlichkeit, die eigenen Regeln bringt Eigenverantwortung, und die Freude verbindet Kulturen. Die Jugendlichen suchen Raum, und nutzen ihn auch.


Kontakt:
Pascal Pauli, Co-Präsident Verein Raumfang, Gemeinderat, 079 534 74 04

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